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Osnabrück ist in diesem Jahr nicht nur die Stadt des YEAH!, sondern auch des jop!
Der »junge ohren preis«, wie der »jop« eigentlich heißt, wird am 19. November im Rahmen des »YEAH!«-Festivals in Osnabrück vergeben. Die ersten Jurysitzungen sind beendet und die Nominierten für die Kategorien »Musik und Medien«, »LabOhr« und »Best Practice« stehen fest. Über 75 Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich beworben. Die Juroren kommen aus verschiedenen Bereichen des Kulturbetriebs, für die Medien-Jury konnten zudem Experten aus der Medienwelt gewonnen werden.
Die Kategorien Best Practice und LabOhr haben traditionell die höchste Bewerberdichte. Aus diesem Grund wird in diesem Jahr erstmalig ein neues Juryverfahren angewendet, das aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus entwickelt wurde. Kern ist hier – im Gegensatz zur Kategorie »Musik und Medien« – die Aufteilung in zwei unabhängige Jurys, die zeitversetzt tagen. Die zahlreichen Bewerber wurden zuvor in Untergruppen eingeteilt, die von ebenfalls zuvor eingeteilten Jurygruppen nach einem festgelegten Schlüssel evaluiert wurden. Im anschließenden Plenum wurden diese Vornominierten von den jeweiligen Teiljurys vorgestellt und in großer Runde aller Juroren diskutiert. Elf Bewerber wurden schließlich ausgewählt und ins Rennen um die Preise geschickt. Die unabhängige Finaljury wählt diese am 31. Oktober in einer weiteren Sitzung. Die nominierten Projekte durchlaufen somit drei Bewertungsstufen: zunächst die Vorauswahl der Teiljurys, dann die Diskussion im Plenum und schließlich eine Beurteilung durch eine unabhängige Finaljury.
Anders verhält es sich in der Kategorie Musik und Medien, in der eine Jury sowohl für die Vorauswahl als auch für die endgültige Bestimmung des Preisträgers verantwortlich ist. Da hier geringere Bewerberzahlen die Regel sind, ist solch ein vereinfachtes Verfahren möglich und sinnvoll, da sich die Juroren bereits in der Vorrunde intensiv mit allen Projekten auseinandergesetzt und so einen guten Gesamtüberblick haben, auf den in einer weiteren, zeitversetzten Beratung die endgültige Wahl des Siegers aufbauen kann. Drei Projekte wurden hier in einer mehrstündigen Beratungssitzung nominiert.
Schon die ersten Sitzungen zeigten, dass die Vielheit an Projekten in der Musikvermittlungswelt weiter zugenommen hat. Man darf also gespannt sein, wie sich die Finaljury letzten Endes entscheiden wird und wer als Preisträger aus dem Rennen geht…
Die nominierten Projekte können auf den folgenden Seiten eingesehen werden:
\\\ Ergebnisse der Vorrrunde
\\\ Die Jurymitglieder im Überblick
Kontakt:
Katharina von Radowitz, Projektleitung und Kommunikation

