Kulturmanager/in für Projekte der kulturellen Bildung und “Primacanta” gesucht

Die Crespo Foundation, Frankfurt am Main, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine/n Kulturmanager/in
Die zu besetzende Position umfasst folgende Aufgabenbereiche:
1. Entwicklung und Koordination von Stiftungsprojekten im Bereich der kulturellen Bildung
2. Co-Projektleitung (u.a. Budget, Öffentlichkeitsarbeit, Evaluation) des musikpädagogischen Projektes „Primacanta – Jedem Kind seine Stimme“, das die Stiftung gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt durchführt (www.primacanta.de)
3. Mitarbeit an der konzeptionellen Entwicklung und Realisierung eines musikpädagogischen Fortbildungsprogramms für Erzieher/innen an Kindertagesstätten in Frankfurt am Main

Erwartet werden:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (bevorzugt Kultur- oder Musikmanagement)
- Substantielle Erfahrung in der konzeptionellen Entwicklung und Realisierung kulturpädagogischer Projekte sowie im Management laufender Projekte (insbesondere in den Bereichen Budgetplanung und -kontrolle, Koordination strategischer Partner, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation)
- Strukturiertes und eigenverantwortliches Handeln
- Sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten
- Teamfähigkeit
- Musikpädagogische Kenntnisse sowie Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten sind von Vorteil

Wir bieten:
- Bezahlung gem. Qualifikation in Anlehnung an TVöD 12/TVöD 13
- Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kleinen, hoch motivierten Team
- Die Option auf die Übernahme weiterer Verantwortungsbereiche
Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2015 befristet.

Bewerbungen mit den erforderlichen Unterlagen bitte bis zum 31. Mai an:
Crespo Foundation
Dr. Aslak Petersen
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Dr. Aslak Petersen (069 – 27 10 795 -0, aslak.petersen@crespo-foundation.de) und Annette Marke (069 – 27 10 795 – 12, annette.marke@crespo-foundation.de) gerne zur Verfügung.
www. crespo-foundation.de

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„Geh, Oida, des is ned unser Musik“

Das Mozarteumorchester Salzburg, Teilnehmer des netzwerk junge ohren, brachte mit der „Verklärten Nacht“ von Arnold Schönberg ein berührendes Gemeinschaftskonzert mit der Neuen Mittelschule Nonntal auf die Bühne. Die Schüler näherten sich Schönbergs zugrunde liegendem Thema Liebe in den Wochen zuvor in unterschiedlichen Unterrichtsfächern und verschmolzen die Ergebnisse mit dem Orchester zu einem Gesamtkunstwerk.

Projektvideo “Verklärte Nacht” – Mozarteumorchester Salzburg & NMS Nonntal

Wie begeistert man 260 Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 14 Jahren aus 14 Nationen für klassische, romantische Musik? „Wir wollten die Kinder emotional berühren. Dann sind sie offen für Ungewohntes“, sagen Monika Sigl-Radauer, Konzertpädagogin des Mozarteumorchesters Salzburg und Alexander Reicher, Musiklehrer an der NMS Nonntal.

Am 22. März 2013 konnte man im Orchesterhaus Salzburg ein Gesamtkunstwerk erleben, das seinesgleichen suchte. Sowohl das Mozarteumorchester Salzburg als auch alle Schüler der NMS standen im Rahmen des Musikvermittlungsprogrammes „OrchesterlabOHR“ auf der Bühne. Mit Schönbergs Musik sind die Kinder der NMS Nonntal noch nie konfrontiert gewesen. Schon eher mit dem Orchester, dessen Patenschule sie in diesem Schuljahr sind. Sie kennen viele Musiker, deren Instrumente und das Orchesterhaus von anderen Projekten, die in diesem Schuljahr stattgefunden haben. Aber am besten kennen sich die Kinder wohl mit dem Thema aus, über das Arnold Schönberg seine Musik zur „Verklärten Nacht“ geschrieben hat: die Liebe. Die Originalmusik ist nach einem Gedicht von Richard Dehmel im Jahr 1897 entstanden. Das Thema ist jedoch brandaktuell: eine Frau liebt einen Mann, ist aber schwanger von einem anderen und fürchtet sich nun vor der Reaktion des Geliebten.

Im Konzert hatte jeder einzelne Schüler, jede Schülerin eine Aufgabe. Der rote Faden „Liebe“ durchzog das berührende Gesamtkunstwerk: Jede Klasse arbeitete mit Musikern des Orchesters, mit einer Schauspielerin oder mit der Konzertpädagogin, sowie im Deutsch- oder Kunst-Unterricht zu verschiedensten Themen. Es gab eine Foto-Love-Story in Form von projizierten Comics aus dem Leben der Schüler, die das Thema Schwangerschaft und Ausgrenzung bis hin zum Cyber-Mobbing thematisierte. Eigene Texte und Kompositionen bildeten zusammen mit der Originalkomposition, die feinsinnig vom Mozarteumorchester unter Dirigent Thomas Dausgaard interpretiert wurde, ein rundes, sinnliches Klang- und Schau-Erlebnis. Beeindruckend wurde z.B. die „Verzweiflung der Frau“ auf der Bühne zu Schönbergs Musik von den Schülern dargestellt.

„Am Anfang dachte ich: Geh, Oida, des is ned unser Musik, aber jetzt sind wir wirklich begeistert. Von der Musik und von uns selbst…“, sagt Tolgahan aus der 4b  mit einem Augenzwinkern. Am Ende erschien alles Neue selbstverständlich, ja fast „verklärt“. Nur die letzten Zeilen des ursprünglichen Textes waren dann wohl doch zu altertümlich für die jungen Leute: so wurden sie kurzerhand umgedichtet und fanden sich auszugsweise in einem von den Schülern kraftvoll dargebotenen Rap wieder.

Eine Besucherin meinte: „Besonders gefiel mir, dass es keine Effekthascherei und keine ‚Showeffekte’ gab. Diese natürlichen und auch sparsamen Bewegungen, das Zusammenspiel – sehr stimmig und einfach zauberhaft.“ Wie schwierig und anstrengend engagierte musische Arbeit mit Jugendlichen ist, weiß Thomas Schiendorfer, der Direktor der Schule: „Ich finde es toll, dass wir hier mit dem Mozarteumorchester die Chance hatten, den Jugendlichen tiefgreifende Erfahrungen durch das Live-Erlebnis zu ermöglichen. Und: Es geht hier nicht nur um feinste Musikvermittlung, sondern auch um Zusammenhalt, Solidarität und einen Beitrag zur Völkerverständigung.“

Verklärte Nacht - Mozarteumorchester + NMS Nonntal, c Erika Mayer

Verklärte Nacht – Mozarteumorchester + NMS Nonntal, c Erika Mayer

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junge ohren preis 2013: Ausschreibung startet heute!

Unsere Ohren sind gespitzt und alle Kanäle geöffnet: Der junge ohren preis 2013 sucht ab heute die besten Musikvermittlungsprojekte der Saison 2012/13 im gesamten deutschsprachigen Raum. Der etablierte Preis für junge Formate prämiert jedes Jahr qualitativ hochwertige Konzepte von Profis für junges Publikum. Der junge ohren preis möchte ein Zeichen setzen für offene Ohren in einer musikalischen Gesellschaft.

Bewerben können sich Projekte in den Kategorien „Best Practice Konzert“, „Best Practice partizipatives Projekt“, „Musik & Medien“ und „LabOhr“ aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg. Die Bewerbungsunterlagen sind ab sofort und bis zum 20. September (Einsendeschluss) auf  www.jungeohren.de verfügbar.

Die feierlichjop_logo_new_green_0e Preisverleihung findet dieses Jahr in Kooperation mit dem Gewandhaus zu Leipzig statt. Das Rahmenprogramm um den Festakt am 22. November 2013 in Leipzig bietet Musikprofis ein lebendiges Forum mit Konzerten, Fachtreffen und Konferenz zum Austausch und zur Entwicklung neuer Ideen. Als Sensor für neue Trends und das Aktuellste aus den unterschiedlichen Feldern der Musikvermittlung ist der junge ohren preis seit sieben Jahren eine anerkannte Instanz.

„Wir möchten mit dem junge ohren preis Musiker, Ensembles, Produzenten und Veranstalter zum Wagnis anstiften. Wir freuen uns auf zahlreiche kreative und besonders auf experimentelle Ideen, die bisher unbeschrittene Wege zur Musik eröffnen,“ so die neue Geschäftsführerin des netzwerk junge ohren e.V., Lydia Grün.

Die Kategorien:

Best Practice, Rubrik „Konzert“
Konzertformate für Kinder und Jugendliche als Publikum. Professionelle Bühnenproduktionen mit und ohne interaktive Elemente.

Best Practice, Rubrik „Partizipatives Projekt“
Musikvermittlungsprojekte, bei denen ein gemeinsamer kreativer Prozess von Profis mit Kindern und Jugendlichen im Vordergrund steht. Das partizipative Projekt sollte mit einer Präsentation abgeschlossen werden.

Musik & Medien
Musikalische Projekte, in deren Fokus der innovative Einsatz von audiovisuellen, digitalen und mobilen Medien steht.

LabOhr
Projekte im experimentellen Randbereich von Musik mit dem Fokus auf das Hören selbst. Diese Kategorie ist eine Einladung an neue Formate, die sich über Genregrenzen hinaus bewegen.

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junge ohren auf der Musikmesse Frankfurt

Die jungen ohren sind vom 10.-13. April wieder auf der Musikmesse in Frankfurt. Am Gemeinschaftsstand des Verlags ConBrio (Halle 3.1, Stand C 53) finden Sie uns täglich von 9 bis 18 Uhr mit Informationen rund um unsere Projekte, mit Neuem zum YEAH! Award und offenen Ohren. Auf der ConBrio Bühne bereichern Vorträge, Podiumsdiskussionen und Darbietungen aus dem Musikleben in Deutschland den Messebesuch.

Wir freuen uns über Besuche am Stand, über bekannte und neue Gesichter, anregende Gespräche und interessante Ideen. Die neue Geschäftsführerin Lydia Grün steht Ihnen gern Rede und Antwort. Ganz frisch erhalten Sie bei uns das Dossier zu den 15 Nominierten des YEAH! Award. Außerdem haben wir Materialien für den Unterricht wie zum Beispiel die Dokumentation der hörbaren umwelten im Gepäck.

http://www.musikmesse.com

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Wie klingt Geschichte? Dossier zur Geschichtsaufarbeitung des Nationalsozialismus

Mit Ausstellungen, Stadtführungen, Initiativen und Erinnerungsprojekten wird in diesem Jahr in Deutschland in besonderer Weise der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 gedacht. Auch nach 80 Jahren finden sich nur schwer Worte für eine angemessene Erzählung der Folgen aus der NS-Diktatur. Dokumentationen, Informationstafeln und Stolpersteine erinnern stumm an die grausamen Verbrechen des Nazi-Regimes. Das stille Gedenken wird jedoch besonders in diesem Jahr um Projekte und Initiativen ergänzt, die mit der emotionalen Kraft der Musik Geschichte lebendig machen. Respekt, Behutsamkeit und Toleranz als Grundlagen unseres Demokratieverständnisses entstehen durch die musikalisch-klangliche Beschäftigung mit Geschichte fast von selbst, wie die drei folgenden Beispiele zeigen. Musikalische Praxis ist dabei Hilfe zum Finden einer Sprache für Unaussprechliches, Mittel zur Reflexion und Arena einer konstruktiven Diskussionskultur.

Wie klingt Geschichte? Schülerinnen und Schüler experimentieren und komponieren

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Wie klingt Geschichte ?

Euthanasiemord, Kindertransport – Worte, die verschreckende und ferne Begriffe aus dem Geschichtsunterricht sind. Eine Verbindung zu Musik und Klang liegt auf den ersten Blick nicht auf der Hand. Zwei Schülergruppen aus dem Münchner Umland haben in der Aufarbeitung der NS-Diktatur Hörstücke geschaffen, die mit Klängen auf ganz eigene Weise Geschichte erzählen. Ein halbes Jahr begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf Klangrecherche, haben Gespräche mit Zeitzeugen geführt, Exkursionen unternommen und Hörbilder geschaffen.

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Wie klingt Geschichte?

„Wie klingt Geschichte?“ ist ein Projekt, das die Stiftung Zuhören und die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk ins Leben gerufen hat. Die Jugendlichen entwickeln über die kreativ-kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit eine besondere persönliche und politische Haltung zur Geschichte unseres Landes. Mithilfe der Unterstützung von Mentoren des Symphonieorchesters gestalteten Schülerinnen und Schüler packende journalistische Radiofeatures über die Zeitzeugen, denen sie begegneten.

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Wie klingt Geschichte?

Das Projekt „Wie klingt Geschichte?“ geht über die Auseinandersetzung mit historischen Fakten hinaus. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der eigenen Gefühlswelt intensiv auseinander: Die musikalische Auseinandersetzung mit den Folgen des NS-Regimes provozierte, förderte Aggression ob der Grausamkeit der Taten hervor. Bei den Schülern entwickelte sich Wut über die Machtlosigkeit gegenüber einer systemtreuen Bevölkerung und des Machtapparates sowie die Hilflosigkeit gegenüber dem „Verführer“ Adolf Hitler. In der vergangenen Woche präsentierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Musikerinnen und Musiker des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ihre Hörstücke im Gasteig in München.

Die Hörbilder der Jugendlichen können unter www.br.de/aufspurensuche heruntergeladen werden. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.br.de/radio/br-klassik/symphonieorchester/education/wie-klingt-geschichte-schueler-komponieren-102.html

Room 28 – Musik als schönste Schöpfung der menschliche Seele

Während den Münchner Jugendlichen die Historie als Inspirationsquelle für ihre Musik von heute dient, rückt das Projekt „Room 28“ ein Musikleben in den Fokus, das an einem der menschenfeindlichsten Orte – dem Konzentrationslager von Theresienstadt – den Menschen vielleicht einen Schimmer Hoffnung gab. „Musik ist die schönste Schöpfung der menschlichen Seele“, schreibt Helga Pollak in ihrem Theresienstädter Tagebuch.

Ihre Erinnerungen sind Grundlage des Projekts „Room 28“. Room 28 ist das Mädchenheim L 410 im einstigen Konzentrationslager Theresienstadt. Allen Umständen der menschlichen Katastrophe zum Trotz ging von ihm ein positives Signal aus: Die Aufforderung, die existentielle Bedeutung von Kultur und humanistischen Idealen zu reflektieren und Werte wie Menschlichkeit, Solidarität und geistiger Widerstand zu leben. „Room 28“ ist ein deutsch-jüdisches Erinnerungsprojekt, das seit 2005 gemeinsam mit einer Gruppe von Holocaust-Überlebenden das gleichnamige Buch von Helga Pollack, ein Theaterstück und eine Ausstellung „Mädchen von Zimmer 28“ an junge Menschen vermittelt. In den letzten Jahren hat „Room 28“ eine bemerkenswerte inspirative und pädagogische Kraft entfaltet. So entstand die Idee, aus dem Projekt eine deutsch-tschechische „Room 28“-Unterrichtseinheit zu konzipieren. Ein zentrales Element dieser Unterrichtseinheit ist die Ausstellung „Die Mädchen von Zimmer 28 – Děvčata z pokoje 28“, die seit ihrem Entstehen 2004 an über 70 Orten im In- und Ausland gezeigt wurde.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.room28.net

80vontausend – Mehr Demokratie tragen!

80vontausend

80vontausend

Beide Beispiele zeigen: Musik machen und Musik erleben ist ein Sensor für gesellschaftspolitische Fragen. Der Aufarbeitung sowie dem Kennenlernen der eigenen Gefühlswelt über die Kombination von Geschichte und Musik widmet sich auch das dritte Projekt – eine Kooperation von Hans Ferenz und dem netzwerk junge ohren e.V.. „80vontausend“ gibt Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen in Berlin und Eisenach im Herbst dieses Jahres die Möglichkeit, sich aktiv und kreativ in das Gedenkjahr 2013 einzubringen. Gefragt werden Hunderte von Jugendlichen, Erwachsenen und Alten mit und ohne Migrationshintergrund nach ihren Ereignissen aus den zurückliegenden 80 Jahren: in Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, historisch, aktuell, biografisch und auch ganz privat. Diese werden mit „akustischen Erinnerungen“ verbunden – so entstehen Klangbilder in der Auseinandersetzung der eigenen Geschichte.

Einbezogen werden Elektro-, Jazz-, Orchestermusiker, Chöre und BeatBoxer, Schauspielschulen, Theatergruppen, Schulen, Universitäten und Ausbildungseinrichtungen, musikbetonte Jugend- und Kulturzentren, Kulturinitiativen, Vereine von und für Menschen mit Behinderungen, Migranten, Schwulen und Lesben, Nachbarschaftszentren u.v.a.

Durch die Präsentation von Audio-Loops mit musikalischen oder „wörtlichen“ Erinnerungen über Klang-Rucksäcke im öffentlichen Raum im Oktober und November diesen Jahres entstehenden nomadisierende Klangcollagen, die sich abhängig von der Gruppengröße flächig ausbreiten. Dabei formt sich ein temporärer, begehbarer Ausstellungsraum, in dem Klänge, Musik und Worte nicht nur für sich stehen, sondern miteinander korrespondieren, aufeinander prallen, sich ergänzen, widersprechen, hinterfragen.

Mehr Informationen zum Start des Projekts erhalten Sie im Frühling unter http://www.jungeohren.de.

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